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Interdisziplinäre Kurzgefaßte Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft

[Informationszentrum für Standards in der Onkologie - ISTO]


 AWMF-Leitlinien-Register  Nr. 032/040 Entwicklungsstufe:  1 

 

Stellungnahme zur Früherkennung der Karzinome von Zervix, Endometrium, Vulva und Vagina

 

I. Früherkennung des Zervixkarzinoms

  1. Ausgangslage

    Die Inzidenz des Zervixkarzinoms in Deutschland ist seit Einführung des jährlichen Zervixabstriches im Rahmen der Krebsfrüherkennung im Jahr 1971 um über 60 % gefallen. Die Inzidenz ist von 35,8 pro 100.000 vor dem Screening auf 12 pro 100.000 gesunken (1,2,3). Das Zervixkarzinom ist damit unter den Organkrebsen der Frau auf die 11. Stelle zurückgefallen (1).

    Dieser Abfall ist um so bemerkenswerter als gleichzeitig die Rate des Carcinoma in situ, wahrscheinlich aufgrund geänderten Sexualverhaltens, signifikant angestiegen ist (4). Für das Jahr 2000 wird mit etwa 6.000 Neuerkrankungen und mehr als 2.000 Sterbefällen an Zervixkarzinomen in Deutschland gerechnet.

  2. Stagnation der Inzidenz und Mortalität

    Wie in anderen Ländern auch, scheinen in Deutschland Inzidenz und Mortalität seit einigen Jahren zu stagnieren. Der wichtigste Grund für die Persistenz des Zervixkarzinoms ist übereinstimmend in allen Ländern in etwa der Hälfte der Fälle die fehlende Teilnahme an einer Untersuchung (5,6,7,8,9,10).

    Von 12.560 invasiven Zervixkarzinomen des Jahres 1997 in den USA werden 50 % als überhaupt nicht gescreent und 10 % als schlecht gescreent eingestuft (9). Daraus ergibt sich eindeutig, dass jede Strategie, die sich nur auf Addition zusätzlicher Verfahren oder auf die Einführung neuer Labortechniken bei der Früherkennung des Zervixkarzinoms beschränkt, nur eine marginale Verbesserung der Inzidenz- und Mortalitätszahlen herbeiführen kann.

  3. Vor- und Nachteile des Abstriches

    Der Zervixabstrich ist einfach in der Durchführung, beliebig oft wiederholbar, praktisch ohne Nebenwirkungen und vor allem kostengünstig. Die Spezifität liegt über 95 %. Der größte Nachteil des zytologischen Abstriches ist die unbefriedigende Sensitivität, die in der Literatur zwischen 20 und 95 % beträgt. Die Sensitivität ist für leichtere Läsionen (CIN I und II) deutlich niedriger als für schwerere Läsionen (CIN III und invasives Karzinom). Eine allgemein gültige Schätzung ist derzeit nicht möglich, so dass eine Sensitivität um 50 % Diskussionsgrundlage sein kann.

    Das zytologische Screening ist jedoch nie als Einzeltest sondern immer als Abstrichserie konzipiert worden. Bei einer Sensitivität von 50 % des Einzelabstriches kumuliert die Sensitivität mit einer Serie von 4 Abstrichen auf 93 %.
    Da die Wachstumsgeschwindigkeit des Ca in situ beim Plattenepithel im Mittel 18 Jahre und beim Drüsenepithel 12 Jahre beträgt (5), besteht in der Regel genügend Gelegenheit, bei regelmässiger Abstrichteilnahme die präinvasive Phase suffizient zu erfassen.

  4. Defizite des Deutschen Vorsorgeprogramms

    Die wichtigsten Mängel des Deutschen Vorsorgeprogramms sind die patientengesteuerte Rekrutierung (opportunistisches Programm), die bisher praktisch vollkommen fehlende zeitnahe und für Auswertungen geeignete zentrale Datenerfassung, die hohe Abstrichfrequenz mit Tendenz zur Übertherapie sowie die mangelnde Qualitätssicherung bei relativ vielen Kleinlabors (11).
    Strikte Kriterien für eine Qualitätssicherung zytologischer Untersuchungen wurden von der Bundesärztekammer bereits 1993 in einer Leitlinie festgelegt (12) und verabschiedet. Die zügige Umsetzung und Weiterentwicklung ist jedoch bisher an der zögerlichen Haltung einzelner Landesärztekammern gescheitert.

  5. Primäres HPV-Screening

    Aufgrund der ursächlichen Beziehung von HPV (Humanes Papillomvirus) und Zervixkarzinom und verbesserter, kommerziell verfügbarer Testmethoden wird eine Integration des HPV-Nachweises in das primäre Screeningprogramm diskutiert (13,15). Hierbei wird insbesondere auf die höhere Sensitivität im Vergleich mit einem einmaligen Abstrich hingewiesen (20-32 %). Die Sensitivität des HPV-Nachweises, also die Zahl der richtig negativen Fälle, liegt mit ca. 90 % signifikant höher.

    Allerdings zeigt sich eine erhöhte Falsch-Positiv-Rate (schlechte Spezifität), die bei einer seltenen Erkrankung wie dem Zervixkarzinom von besonderer Bedeutung ist (14). Neben dieser Falsch-Positiv-Rate ist auch bislang nicht bekannt, inwieweit der negative HPV-Nachweis auch nach mehreren Jahren noch standhält. Dies ist deshalb wichtig, da nur dann ein HPV-Nachweis zusätzlich zur Zytologie im Screening durchgeführt werden sollte, wenn man sich vorstellen könnte, dass dieser negative HPV-Nachweis prospektiv eine gute Prognose für mehrere Jahre Bestand hat und damit Krebsvorsorgeuntersuchungen bei gleicher oder sogar höherer Sicherheit nur alle 3 oder 5 Jahre durchgeführt werden müssten.

  6. Praktisches Vorgehen

    Der im gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramm (GKFP) der Bundesrepublik seit 1971 propagierte zytologische Zervixabstrich ist weiter die Standarduntersuchung zur Früherkennung des Zervixkarzinoms. Die Integration des HPV-Nachweises in das Screening auf Zervixkarzinomen ist derzeit nicht zu empfehlen.

    Anders ist die Frage zu bewerten, inwieweit der HPV-Nachweis dazu dienen kann, Frauen mit zytologischen Abnormitäten, wie leichten und mässigen Dysplasien, bezüglich ihres Risikos für die Entwicklung einer schweren intraepithelialen Neoplasie oder eines invasiven Zervixkarzinoms im Rahmen einer Abklärungs- oder Zusatzdiagnostik zu erkennen. Zwar gibt es Studien die zeigen, dass bei einem zytologischen Verdacht auf eine CIN I- oder CIN II-Läsion (CIN = cervikale intraepitheliale Neoplasie) und zweimal negativem high risk HPV-Nachweis ein Risiko von weniger als 1 % für die Entwicklung einer schwergradigen Neoplasie besteht, Frauen also bei fehlendem high risk HPV-Nachweis geschützt sind, andererseits jedoch ein mehrfach positiver HPV-Nachweis in diesen Fällen nur in der Hälfte der Patientinnen das Risiko für eine Progression beinhaltet. Die andere Hälfte der Frauen wird trotz positivem high risk HPV-Nachweis eine Persistenz oder Regression der Läsion erfahren. Darüberhinaus sind die heute allgemein kommerziell verfügbaren Testverfahren (hier Hybrid Capture II-Test) aufgrund der hohen Prävalenz des positiven Testergebnisses für die Einstufung des Progressionsrisikos nicht geeignet.

    Aufgrund dieser Daten wird empfohlen, bei einer zytologischen Diagnose CIN I oder CIN II auf jeden Fall zur weiteren Diagnostik zunächst eine Kolposkopie und eine gezielte Knipsbiopsie mit histologischer Sicherung durchzuführen, da nur durch die histologische Untersuchung das Vorliegen einer schwergradigen Läsion oder sogar eines Karzinoms definitiv nachgewiesen werden kann.
    Als einzige Indikation für den high risk HPV-Nachweis käme der Z.n. Konisation wegen CIN I bis CIN III in Frage. Hier haben mehrere Untersucher zeigen können, dass bei dieser Konstellation der high risk HPV-Nachweis der zytologischen Untersuchung bezüglich des Auffinden eines Rezidives überlegen ist. Dies scheint derzeit die einzige mögliche Indikation als Einsatz des HPV-Nachweises für den klinischen Alltag darzustellen.

  7. Zusammenfassung

    • Die Einführung des Zervixabstriches führte zu einer Reduktion des invasiven Zervixkarzinoms um zwei Drittel in Deutschland (von 36 auf 12 pro 100.000). Er ist damit der erfolgreichste Krebstest aller Zeiten und bleibt unangefochten "Goldstandard" in der Früherkennung des Zervixkarzinoms.
    • Die Inzidenz und Mortalitätszahlen sind seit Jahren gleichbleibend. Wichtigster Grund in allen Ländern ist hierfür ein restlicher Pool nicht oder schlecht untersuchter Frauen (fehlende Teilnahmemotivation).
    • Neue Technologien (HPV-Testung, Zyto-Automaten, Dünnschicht-zytologie) adressieren mit einer Verbesserung der Sensitivität der bereits teilnehmenden Frauen nicht das Hauptproblem der stagnierenden Inzidenz und Mortalität.
    • Ein primäres HPV-Screening wird durch die gegenwärtige Datenlage nicht gestützt.

  8. Vorgeschlagene Aktionen

    • Die Deutsche Krebsgesellschaft publiziert die derzeit gut zu begründende Erkenntnis, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Primärscreening mit HPV nicht indiziert ist.
    • Die Landesärztekammern werden aufgefordert, die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung der Zytologie zügig zu verabschieden und umzusetzen.
    • Unterstützung eines regionalen, gut umschriebenen Feldversuches eines organisierten Screening-Programms mit call und recall Charakteristika.
    • Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit der DKG mit Propagierung des Krebsfrüherkennungsprogrammes zur Erfassung bzw. Motivation bisher nicht untersuchter Bevölkerungsgruppen.
    • Die Unterstützung von Feldversuchen zur Erprobung neuer molekularer Marker.
    • Die Stärkung der industrieunabhängigen wissenschaftlichen Begleitung der Krebsvorsorge mit praxisnaher Forschung (z.B. Arbeitsgruppe der Deutschen Krebsgesellschaft/Deutschen Krebshilfe unter Mitarbeit des Bundesministeriums für Gesundheit.
    • Forderung von Einrichtung und Strukturen, die die Krebsvorsorge unterstützen und eine zentrale Koordination und Datenerfassung ermöglichen.
    • Ausbildung und Fortbildung von allen ärztlichen und nichtärztlichen Fachkräften, die für die Krebsvorsorge tätig sind.
    • Der Kolposkopiebefund sollte als gesonderte Massnahme im Berichtsvordruck dokumentierbar gemacht werden. Eine gesonderte Vergütung wird für diese Massnahme nicht angestrebt.

  9. Ausblick

    Untersuchungen verschiedener Arbeitsgruppen zeigen, dass nicht nur der HPV-Test und hier die wiederholt negativen Befunde für die Screeninguntersuchung von entscheidender Bedeutung sein wird sondern auch neue molekularbiologische Testverfahren, die das Früherkennungsprogramm des Zervixkarzinoms erheblich verändern werden. Hierzu gehören Untersuchungen, die onkogen-aktivierte HPV-Infektionen erfassen (16,17,18). Dazu gibt es erste Untersuchungen z.B. durch den Nachweis der p16INK4a-Expression.

    Zu diesen ersten Untersuchungen liegen jedoch nur Querschnittsstudien und keine prospektiven Daten vor. Diese sind jedoch unbedingt erforderlich, bevor man solche Testverfahren für den klinischen Alltag empfehlen kann.´Ähnliches gilt für p53-Varianten und andere genetische Marker.

    Neben diesen neuen Testverfahren mit der Aussicht auf hohe Spezifität und Sensitivität darf nicht vergessen werden, dass in 3 bis 4 Jahren Impfstoffe zur Verfügung stehen werden, die bei HPV-Nachweis bzw. einer onkogen-aktivierten HPV-Infektion zu einer therapeutischen bzw. auch einer prophylaktischen Impfung eingesetzt werden können.

II. Früherkennung des Endometriumkarzinoms

    Das Endometriumkarzinom ist die häufigste maligne Erkrankung des Genitaltraktes der Frau. Die Inzidenz beträgt 15 bis 26/100.000 mit ca. 10.500 Neuerkrankungsfällen pro Jahr. Die Erstdiagnose erfolgt mit einem Altersgipfel zwischen dem 70. und 80. Lebensjahr; 75 % der Patienten sind postmenopausal und nur 5 % erkranken vor dem 40. Lebensjahr. Als endogene Risikofaktoren gelten Fettleibigkeit, frühe Menarche, späte Menopause, niedrige Pariätet, das polyzystische Ovarialsyndrom (PCO) und östrogensezernierende Tumoren. Exogene Risikofaktoren sind nichtzyklische, alleinige östrogene Ersatztumoren, die Tamoxifen-Therapie und die vorhergehende Bestrahlungstherapie. Es gibt zwei histologische Grundformen des Endometriumkarzinoms, ein östro-genabhängiges und ein östrogenunabhängiges Karzinom.

    Das wichtigste Symptom des Endometriumkarzinoms ist die uterine Blutung bei post-menopausalen Frauen. Die irreguläre postmenopausale Blutung führt in rund 15 % der Fälle zur Diagnose des Endometriumkarzinoms und muss differenzialdiagnostisch zum Zervixkarzinom gesehen werden. Eine Variation der Intensität und Frequenz der Blutung bei postmenopausalen Frauen ist ebenfalls verdächtig. Die Früherkennungsuntersuchungen zum Endometriumkarzinom sind tumororientiert. Screeninguntersu-chungen wie z.B. transvaginale Sonographie haben keinen signifikanten Effekt in Bezug auf die Erkennung von früheren Stadien bzw. im Bezug auf die Mortalität gezeigt.

III. Früherkennung des Vulva- und Vaginalkarzinoms

  1. Ausgangslage

    Die Inzidenz des Vulvakarzinoms beträgt 2/100.000 pro Jahr, 0,4 bei 30-jährigen und 20 bei 70-jährigen. 6 - 9 % aller Vulvamalignome sind Melanome. Die Inzidenz des Vaginalkarzinoms beträgt 0,4 auf 100.000. Vaginalkarzinome treten häufiger metastatisch und fortgeleitet von Zervix und primärem Vulvakarzinom auf. Im Jahr 1999 sind in der BRD 559 Frauen an Vulva- und 211 Frauen an Vaginalkarzinom gestorben.

    Insgesamt eignen sich sowohl die Vulvakarzinome als auch die Vaginalkarzinome für Screeninguntersuchungen. Es gibt über lange Jahre beobachtbare Vorstadien und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten. Als Untersuchungsmethoden eignen sich Inspektion, Vulvo- bzw. Vaginoskopie und Zytologie. Als "goldenen Standard" zur Diagnosesicherung haben sich Stanzbiopsie bzw. Probeexzision mit histologischer Sicherung ergeben. Risikogruppen für das Vulvakarzinom sind Patienten mit Z.n. Zervixkarzinom, Vulva- und Vaginalneoplasie (> 60 Jahre), chronischen Beschwerden wie z.B. Juckreiz sowie Nikotinabusus.

  2. Zusammenfassung

    Sowohl die Vulva- als auch die Vaginalkarzinome sind Tumorentitäten, die sich für Vorsorge und Früherkennungsmassnahmen prinzipiell eignen. Die für die Früherkennung der Tumoren notwendigen Methoden sind einfach durchzuführen und von geringer Kostenintensität. Die Methoden haben eine mittlere Vorhersagekraft (siehe Zytologie beim Zervixkarzinom), die Diagnosesicherung (Histologie, Stanzbiopsie) ist wenig belästigend.

    Insgesamt verhindert jedoch die niedrige Prävalenz der beiden Erkrankungen ein ge-eignetes Setting im Screening. Damit kann festgestellt werden, dass eine konsequente Screeninguntersuchung auf Vulva- und Vaginalkarzinome bei unausgewählten asymptomatischen Frauen nicht durchgeführt werden kann. Es sollte jedoch als Merkmal bei der gynäkologischen Vorsorge eingefügt werden (Richtlinien der Bundesärztekammer) und im Berichtsvordruck gesondert erwähnt werden:

    "Zusätzlich vom Beginn des 30. Lebensjahres an: Inspektion der Vulva und Vagina." Weitere Massnahmen nur bei Auffälligkeiten bzw. bei Verdachtsdiagnose, Untersuchung nur bei Risikopatientinnen.

    Resumée: Für die Früherkennung mittels einer Vorsorgeuntersuchung bezüglich des Vulva- und Vaginalkarzinoms besteht kein vordringlicher medizinischer (gesundheitspolitischer) Bedarf.

Literatur

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  2. Gustafsson L, Ponten J, Bergström R, Adami HO: International incidence rates of invasive cervical cancer before cytological screening. Int J Cancer 71 (1997) 159-165.
  3. Black RJ, Bray F, Felay J, Parkin DM: Cancer incidence and mortality in the European Union: Cancer registry data and estimates of national incidence for 1990. Eur J Cancer 33 (1997) 1075-1107.
  4. Anderson GH, Boyes DA, Benedet JL, Le Riche JC, Matisic JP, Suen KC, Worth AJ, Millner A, Ben-nett OM: Organisation and results of the cervical cytology screening programme in British Columbia, 1955-85. Br Med J (Clin Res Ed) 296 (1988) 975-978.
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  7. Janerich DT, Hadjimichael O, Schwartz PE, Lowell DM, Meigs JW, Merino MU, Flannery JT, Polenak AP: The screening histories of women with invasive cervical cancer, Connecticut. Am J Public Health 71 (1995) 428-430.
  8. Kinney W, Sung HY, Kearney KA, Miller M, Sawaya G, Hiatt RA: Missed opportunities for cervical cancer screening of HMO members developing invasive cervical cancer (ICC). Gynecol Oncol 71 (1998) 428-430.
  9. Sawaya GF, Grimes DA: New technologies in cervical cancer screening: A word of caution. Obstet Gynecol 94 (1999) 307-310.
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  11. Schenck U: Überlegungen zur Neugestaltung des Früherkennungsprogrammes des Zervixkarzinoms. In: Schenck U, Bauer M, Nährig J; Ruffing-Kullmann B: Referate der 15. Fortbildungstagung für klinische Zytologie, München 26.-30. November 1999, Selbstverlag, München, 1999, 197-205.
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  13. Schneider A, Hoyer H, Lotz B, Leistritz S, Kühne-Haid R, Nindl I, Müller B, Haerting J, Dürst M: Screening for high grade cervical intraepithelial neoplasia and cancer by testing for high risk HPV, routine cytology or colposcopy. Submitted for publication.
  14. Davey DD, Armenti CA: HPV primary screening for cervical cancer: More pain than protection. Diagn Cytopathol 22 (2000) 333-335.
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  16. von Knebel-Doeberitz M: Molekulare Pathogenese des Zervixkarzinoms: Neue Strategien für Scree-ning und Diagnostik. Vortrag, Arbeitsgruppe Krebsfrüherkennung der Deutschen Krebsgesellschaft, Frankfurt, 18. Oktober 2000.
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  19. Schenck, U: Zytologisches Vorsorgeprogramm - Durch neue Methoden ernsthaft herausgefordert? Geurtsh Frauenheilk 60 (2000) M125-M129.


Verfahren zur Konsensbildung:

    Die Stellungnahme wurde erarbeitet von der Arbeitsgruppe Krebsfrüherkennung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und der Deutschen Krebshilfe e.V. am 18. Oktober 2000

    Die Stellungnahme basiert im Wesentlichen auf den Ausführungen von:

    Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Erlangen; Prof. Dr. A. Böcking, Düsseldorf; Prof. Dr. M. von Knebel-Doeberitz, Heidelberg; Prof. Dr. Martin Link, Dresden; Dr. Armin Malter, Merzig; Prof. Dr. Schenk, München; Prof. Dr. Achim Schneider, Jena; Dr. V. Schneider, Freiburg; Prof. Dr. Hans-Georg Schnürch, Neuss

    Weitere Teilnehmer der Arbeitsgruppe:

    Prof. Dr. Gunther Bastert, Heidelberg; Prof. Dr. E. W. Breitbart, Buxtehude; Prof. Dr. D. Hölzel, München; Dr. K. Klingelhöfer, St. Augustin; Prof. Dr. Rolf Kreienberg, Ulm; Prof. Dr. K. Norpoth, Münster; Herr Beck, Frankfurt; Frau Nioduschewski, Frankfurt

    Korrespondenzadresse:

    Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
    Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft
    Universitäts-Frauenklinik
    Prittwitzstr. 43
    89075 Ulm
    Tel. (07 31) 5 02-76 00
    Fax (07 31) 5 02-76 02

Erstellungsdatum:

18. Oktober 2000

Überarbeitung:

Überprüfung geplant:




Stand der letzten Aktualisierung: Oktober 2000
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Autorisiert für elektronische Publikation: AWMF online
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